Entstehung einer Osteoporose

Osteoporose Stufe 4 von 4

Bei einer Osteoporose-Erkrankung ist das Gleichgewicht im ständigen Auf- und Abbau des Knochens gestört, weil zu viel Knochenabbau stattfindet, oder zu wenig Knochen aufgebaut wird. Der Knochen verliert an Masse (Knochenschwund) und Knochenstruktur.

Der Knochen verliert seine Stabilität und es kommt zu Knochenbrüchen, vor allem der Wirbelkörper, der Rippen, des Oberschenkelhalses und des Handgelenks

Osteoporose ist eine Erkrankung, die das ganze Knochensystem betrifft. Es besteht ein erhöhtes Risiko zu einem Knochenbruch oder einer Knochensinterung.
Von Sinterung spricht man, wenn der Wirbelkörper nicht spontan bricht, sondern sich allmählich verändert.
Endergebnis ist bei beiden Fällen gleich.

Erste Anzeichen

Erste Anzeichen vor einem Knochenbruch können sein:

  • Rückenschmerzen
  • Verlust an Körpergröße

Verschiedene Formen der Osteoporose

Primäre Osteoporose (die häufigste Form)

  • Postmenopausale Osteoporose – jede 3. Frau
  • Senile Osteoporose – Männer und Frauen über 70 J.
  • Idiopathische Formen (ohne erkennbare Ursache)

Sekundäre Osteoporose
Als Folge bestimmter Krankheiten oder Medikamente.
Jede Störung des Körperstoffwechsels kann zur Beeinflussung des Knochenstoffwechsels führen.

Risikofaktoren (allgemein)

nicht beeinflussbar

  • Alter
  • Geschlecht
  • Erbanlagen

beeinflussbar

  • Bewegungsmangel
  • Ernährungsfehler
  • Alkohol, Nikotin, Koffein

Grunderkrankungen,

die zur Osteoporose führen können:

  • Überfunktion der Schilddrüse ((Hyperthyreose)
  • Überfunktion der Nebenschilddrüse (Hyperparathyreoidismus)
  • Diabetes mellitus Typ I und II
  • Rheumatoide Arthritis
  • Chronische Magen- und Darmerkrankungen
  • Überfunktion Nebenniere (Cushing-Syndrom)
  • Krebs
  • Aids

Medikamente,

die zur Veränderung des Knochenstoffwechsels führen:

  • Epilepsiemedikamente
  • Glukocorticoide (Cortisongabe)
  • Glitazone Tabletten zur Behandlung bei Diabetes Typ II
  • Protonenpumpenhemmer (Magensäurehemmung)